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<h2>Schiffe und Umweltschutz vertragen sich nicht

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Schiffe und Umweltschutz vertragen sich nicht.

Auf fast alle Schiffe werden Schweroele verbrannt um die Maschinen anzutreiben.
Umweltschützer können den Stoff nicht leiden, weil bei der Verbrennung deutlich mehr Abgase entstehen als etwa bei Benzin oder Diesel. Im Hamburger Hafen zum Beispiel stehen über den Schornsteinen der Frachter vor dem Auslaufen oft große dunkle Wolken. Was den Touristen malerisch maritim erscheint, sagt dem Fachmann, dass die Schiffsmaschine anläuft und beim Beschleunigen das Öl besonders unsauber verbrennt. Diese sind dann quasi fahrende Verbrennungsanlagen für Sondermüll, und das oft ohne Schadstofffilter. Das ist hochgefährlich und an Land strikt verboten. Der Hafen von Palma steht auf Platz zwei der am meisten von Luftverschmutzung betroffenen Häfen in Europa. Das ist das Ergebnis einer Studie der Organisation "Transport & Environment". Wie die Daten belegen, ist nur die Luft im Port de Barcelona noch verunreinigter als in Mallorcas Inselhauptstadt. Messungen zu Folge geriet im Jahr 2017 allein durch die Reederei Carnival Cruises zehnmal mehr Schwefeldioxid in die Luft, als durch 260 Millionen Fahrzeuge in ganz Europa. Lars Mönch vom Umweltbundesamt erklärt, warum: Durch die Partikelemissionen aus dem Schwerölbetrieb können starke gesundheitliche Beeinträchtigungen entstehen.

Diese sind vorrangig zum Beispiel:
Erkrankung der Atemwege, Kreislaufprobleme, Lungenkrankheiten bis hin zu Krebserkrankungen.
Fotos wurden am NOK und in aller Welt gemacht.